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Pressemitteilung Nr. 13 – PEGIDA in Stuttgart – Sanitätsdienst der Gegenproteste

+++ 40 Verletzte bei Polizeieinsatz, breites Bündnis stellt sich PEGIDA entgegen +++

Stuttgart, den 17. Mai Zum ersten Mal rief am heutigen Sonntag die sogenannte PEGIDA-Bewegung zu einer Kundgebung in Stuttgart auf. Ein breites Bündnis aus der Mitte der Gesellschaft hatte zu einem bunten und entschlossenen Protest aufgerufen. Ein großes Polizeiaufgebot schützte den festungsartigen Versammlungsort der Rechtspopulisten. Lena Schmidt von der Sanitätsgruppe Süd-West fasste zusammen: „Wir wurden heute insgesamt 40 mal zu Hilfe gerufen. Die Polizei setzte immer wieder Pfefferspray ein. Hinzu kamen einzelne Verletzungen durch Schlagstockeinsatz. Besonders auffällig ist in letzter Zeit der zunehmend aggressivere Einsatz von Polizeipferden. Auch heute wurde immer wieder direkt in die Demonstranten geritten und somit schwere Verletzungen riskiert.“

Pressemitteilung Nr. 12 – Sanitätsdienst bei den Gegenprotesten zum NPD-Aufmarsch Kaiserslautern

+++ Nazis greifen Gegendemonstranten an, mindestens 6 Verletzte +++

Kaiserslautern, den 14. März 2015 Die Sanitätsgruppe Süd-West sicherte die heutigen Gegenproteste anlässlich des NPD-Aufmarschs in Kaiserslautern ab. Bei einem Zwischenfall, bei dem politsch rechts eingestellte Bewohner in unmittelbarer Nähe eines Flüchtlingsheims Gegendemonstranten mit Schlagwaffen angriffen, kam es zu mehreren Verletzten, die teilweise im Krankenhaus behandelt werden mussten. Insgesamt wurden 6 Patienten durch den Demosanitätsdienst versorgt.

Trotzdem zieht Lena Schmidt, Pressesprecherin der Sanitätsgruppe Süd-West ein positives Fazit: „Es war ein gelungener Tag für alle Antifaschisten. Die Nazis konnten nicht wie geplant laufen. Auch die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Rettungsdienst war professionell und klappte reibungslos.“

Pressemitteilung Nr. 11 – PEGIDA Karlsruhe – Polizei verhaftet Sanitäter

+++ Patientenbehandlung durch Polizei gestört, Sanitäter verhaftet, mindestens 4 Verletzte +++

Karlsruhe, den 03.03.2015 Erneut demonstriete am heutigen Tag der Karlsruher Ableger der hetzerischen PEDIGA-Bewegung in der Innenstadt von Karlsruhe. Ein breites Bündnis hatte zum Protest dagegen aufgerufen. Die Sanitätsgruppe Süd-West sicherte zusammen mit den DemosanitäterInnen Freiburg die Gegenproteste ab.

Lena Schmidt, Pressesprecherin der Sanitätsgruppe Süd-West fasste die Vorkommnisse zusammen: „Es wurde heute von der Polizei in außergewöhnlich eskalierender Weise vorgegangen. Die Behandlung eines Patienten wurde durch die Polizei in brutaler Art unterbrochen, der Sanitäter zur Seite gestoßen und später verhaftet. Der Patient mit Gesichtsverletzungen durch Polizeieinwirkung wird wohl bleibende Schäden zurück behalten. Insgesamt wurden 4 Verletzte behandelt. Aufgrund der schwere der Verletzungen und der zeitweisen Verhaftung waren die Sanitätskräfte lange gebunden, sodass von einer viel höheren Dunkelziffer auszugehen ist. Wir verurteilen das Vorgehen der Polizei aufs Schärfste.“

Pressemitteilung Nr. 10 – Pforzheim – Proteste gegen Naziaufmarsch

+++ Polizei schützt Nazikundgebung, mindestens 14 Verletzte +++

Pforzheim, den 23. Februar 2015, Am heutigen Montag fand wie bereits die Jahre zuvor die neonazistischen Fakelmahnwache anlässlich de r Bombadierung Pforzheims im zweiten Weltkrieg statt. Auch in diesem Jahr begleitete die Sanitätsgruppe Süd-West den vielfältigen, antifaschistischen Protest. Lena Schmidt, Pressesprecherin der im Einsatz befindlichen DemosanitäterInnen fasste zusammen: „Offensichtlich war ein bunter Protest in Hörweite der Nazikundgebung nicht erwünscht. Durch Aktionen der Polizei kam es im Verlauf des Abends zu insgesamt 14 Verletzten, die durch unsere Kräfte versorgt werden mussten. Aufgrund der unübersichtlichen Situation ist von wesentlich mehr Verletzten auszugehen, die sich anderweitig behelfen mussten.“

Pressemitteilung Nr. 9 – Sanitätsdienst – Start ins neue Jahr

+++ kämpferische Zeichen, Feuerwerk, Verletzte +++

Stuttgart, den 01. Januar 2015, In der Silvesternacht 2014/2015 wurde wie jedes Jahr der traditionelle Knastspaziergang in Stammheim begangen, welcher seit der Inhaftierung der RAF im Hochsicherheitstrakt des Gefängnisses ein fester Bestandteil des Starts ins neue Jahr geworden ist. Im Anschluss setzte eine Demonstration durch die Innenstadt ein klassenkämpferisches Zeichen für das kommende Jahr. Beide Aktivitäten wurden durch die DemosanitäterInnen der Sanitätsgruppe Süd-West sanitätsdienstlich abgesichert, die mit zwei Teams vor Ort waren. Diese wurden insgesamt 6 Mal zur Hilfe gerufen. Eine Person wurde durch eine Silvesterrakete an der Hand verletzt.

Lena Schmidt, Pressesprecherin: „Wir wünschen uns viele erfolgreiche Aktionen mit wenig Verletzten für das kommende Jahr. Gemeinsam wollen wir in 2015 dem Ziel einer befreiten Gesellschaft ohne Ausbeutung und Armut ein Stück näher kommen.“