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Schlagwort: Rettungsdienst

Fortbildung besucht – nächstes Jahr mit dabei

Gestern Abend haben wir mal wieder die Gelegenheit genutzt, und zusammen eine Fortbildung aus der Reihe “Retter-Update – Neues aus dem Rettungsdienst” von InsideTeam und Malteser Hilfsdienst e.V. Gliederung Kornwestheim- Ludwigsburg besucht. In einem sehr gut gestalteten Vortrag setzte sich Dr. med. Johannes Müller, Chefarzt der Anästhesie im Karl-Olga-Krankenhaus mit den notwendigen Maßnahmen nach dem Lebensende auseinander.

Wir freuen uns, dass die Fortbildungsreihe im kommenden Jahr fortgesetzt wird. Besonders aber sind wir darüber erfreut, dass 2019 auch von uns ein Dozent einen Vortrag referieren wird. Mehr dazu, sobald das Programm steht und veröffentlicht ist.

Ergänzung:

Leider findet die Fortbildungsreihe dieses Jahr nicht mehr statt, sodass auch von uns kein Vortrag in diesem Rahmen stattfinden wird. Das Inside Team bietet aber in Heilbronn zusammen mit den Johannitern eine neue und interessante Fortbildungsreihe an.

Rheinland-Pfalz will Privatisierung im Rettungsdienst entgegen wirken

Wir begrüßen den Gesetzesvorstoß des rheinland-pfälzischen Innenministers, künftig die Notfallrettung bevorzugt an gemeinnützige Hilfsorganisationen zu vergeben. Die Kombination mit der hauptamtlichen Tätigkeit stärkt das Ehrenamt als wichtige Säule des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes. Gemeinnützigkeit statt Gewinnorientierung beugt außerdem dem Trend vor, dass PatientInnen als Ware betrachtet werden, statt als Menschen. Wir hoffen, dass weitere Landesregierungen dem Beispiel von Rheinland-Pfalz folgen werden.

https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/rheinland-pfalz-will-nur-hilfsorganisationen-im-rettungsdienst.html

Eine Tragödie im Mittelmeer

Im den vergangenen Wochen ist die Zahl der Todesfälle im Mittelmeer dramatisch angestiegen. Grund ist, dass die Regierungen von Malta und Italien sämtliche zivilen Seenotrettungsschiffe mit vorgeschobenen Gründen am Auslaufen hindern und auch Suchflugzeuge nicht mehr starten dürfen. Gleichzeitig halten aber die Flüchtlingszahlen an, die in kleinen Schlauch- oder Holzbooten den gefährlichen Weg übers Mittelmeer wagen. Auch unsere Bundesregierung bekleckert sich aktuell nicht mit Ruhm, indem sie angeblich notwendige Regeln für die zivile Seenotrettung fordert, statt die Einhaltung internationalen Seerechts anzumahnen, welches zur Seenotrettung verpflichtet.

Wir fordern die Regierungen der Europäischen Union auf, zivile Seenotrettung nicht weiter zu behindern, um weitere Todesfälle zu verhindern. Die Freiwilligkeit einer Hilfeleistung macht diese nicht weniger berechtigt und weniger notwendig! Auch hier in Deutschland stützen sich Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehren auf viele freiwillige HelferInnen. Sie zu behindern wäre genauso fatal. Unsere Solidarität gilt den Kolleginnen und Kollegen, die nun kriminalisiert werden, weil sie ihre Freizeit dafür opferen, Leben retten zu wollen!