“Linke Politik verteidigen!”

Unter dem Motto “Linke Politik verteidigen!” gingen heute ca. 600 Antifaschist*innen in Stuttgart auf die Straße. Anlass der überregionalen Mobilisierung war das Urteil im sogenannten Wasenprozess, bei dem zwei Antifaschisten nach einer Auseinandersetzung mit rechten Pseudogewerkschaftern von “Zentrum Automobil” zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.

Die Sanitätsgruppe Süd-West e.V. sicherte die Demonstration mit 6 Demonsanitäter*innen ab. Es gab lediglich eine kleinere Behandlung.


Vorabend-Demonstration zur Bundestagswahl

Unter dem Motto “Antifaschistisch kämpfen! …weil uns keine Wahl bleibt!” war am Tag vor der Bundestagswahl überregional nach Mannheim mobilisiert worden. Wir sicherten zusammen mit weiteren Demosanitäter*innen die Demonstration ab, an der sich eine dreistellige Zahl Menschen beteiligte. Es gab keine Auseinandersetzungen.

Danke den weiteren Demosanitäter*innen für die gute Zusammenarbeit!


“Wir sind alle Linx” Großdemonstration

Gestern sicherten wir zusammen mit weiteren Demosanitätsgruppen aus dem ganzen Bundesgebiet die “Wir sind alle Linx” Großdemonstration in Leipzig ab. Verschiedenste Spektren der radikalen Linken hatten nach Leipzig mobilisiert, um gemeinsam ein Zeichen gegen staatliche Repression zu setzen. Kernforderungen waren u.a. die Freilassung der Antifaschistin Lina und die Auflösung der sogenannten Soko Linx der sächsischen Polizei.

Allen beteiligten Demosanitätsgruppen danken wir für die gute Zusammenarbeit.


Einsatz in Weimar

Am vergangenen Samstag sicherten wir zusammen mit anderen Demosanitätsgruppen die Proteste gegen den Naziaufmarsch in Weimar ab. Dabei wurden insgesamt 41 Patient*innen versorgt (18 davon von uns). Die Polizei setzte mehrfach körperliche Zwangsmaßnahmen inklusive Pfefferspray gegen die Demonstrierenden ein. Auch Demosanitäter*innen anderer Gruppen mussten trotz Kennzeichnung Angriffe durch die Polizei beklagen – wir glücklicherweise nicht. Die Left Wing Demo Medics aus Berlin schreiben dazu in ihrer Pressemitteilung: “Die Polizei hat unsere Arbeit heute gestört und uns damit auch davon abgehalten schnellstmöglich Hilfe zu leisten, als diese gebraucht wurde. Das finden wir nicht hinnehmbar.”

Wir schließen uns der Forderung an die Polizei an, Demosanitäter*innen in Zukunft nicht zu behindern und ihre Arbeit machen zu lassen.

Den anderen Demosanitäter*innen, u.a. von den Left Demo Medics, den Riot Medics Berlin, und der Allgemeine Sanitätsinitative Dresden, danken wir für die gute Zusammenarbeit.


Auf dem Heimweg

Während heute in Stuttgart der Sanitätsdienst beim Klimacamp von Kesselbambule in den 2. Tag startete, unterstützten wir zusätzlich mit einem Team die Sanitätsstrukturen aus Freiburg bei der Absicherung einer überregionalen antifaschistischen Mobilisierung.

Eine hohe dreistellige Zahl Demonstrant*innen war heute nach Freiburg gekommen, um nach einem faschistischen Messerangriff ein Zeichen zu setzen. Mehrfach wurde die Demonstration von der Polizei zeitweise gestoppt. Dabei kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Verletzten auf beiden Seiten.

Nun befinden wir uns nach einem anstrengenden Tag auf dem Heimweg.


Proteste gegen Wahlkampfveranstaltung der AfD

Heute sicherten wir mit einem Team die antifaschistischen Proteste gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD in Reutlingen ab.

Der Protest begann mit einer Spontandemonstration vom Reutlinger Bahnhof zum Tübinger Tor. Dort wurde die AfD Veranstaltung in Sicht und Hörweite von direkten Protesten begleitet. Im Anschluss brachte eine weitere Spontandemonstration die Teilnehmer*innen wieder zurück zum Bahnhof. Dort versuchte die Polizei einzelne Demonstrant*innen zu separieren, was zu körperlichen Auseinandersetzungen führte. Wir mussten insgesamt 6 Patient*innen versorgen.


Proteste gegen Naziaufmarsch in Bingen

Am gestrigen Samstag sicherten wir mit 2 Teams die Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Bingen am Rhein sanitätsdienstlich ab. Gerade einmal 19 Personen waren dem Aufruf von NPD, Die Rechte und einer lokalen Kameradschaft gefolgt, gegen ein Verbot der schwarz-weiß-roten Fahne zu protestieren. Ihnen stellte sich eine breite Mobilisierung Bingener Bürger*innen und lokaler antifaschistischer Gruppen entgegen, sodass der Aufmarsch trotz einer vorgetäuschten Abreise der Rechten gerade einmal den direkt neben dem Bahnhof gelegen EDEKA umrunden konnte. Unweit des Bahnhof ereigente sich außerdem ein Zwischenfall, bei dem Anwohner*innen mutmaßlich rechter Gesinnung Gegenstände aus dem Fenster auf Gegendemonstrant*innen warfen. Glücklicherweise kam es bei diesem Vorfall zu keinen schwereren Verletzungen. Wir mussten im Laufe des Tages insgesamt 3 Personen mit leichten medizinischen Problemen behandeln.


Einsatz bei Großdemonstration in Stuttgart

Heute sichteren wir einen Großdemonstration in Stuttgart ab. Unter dem Motto “Konsequent. Antifaschistisch. Freiheit für alle politischen Gefangenen!” startete die Demonstration am Hauptbahnhof. Es wurde dem Landgericht/Oberlandesgericht einen Besuch abgestattet. Anschließend verlief die laut und kämpferisch wirkende Demonstration über den Rotebühlplatz zurück zum Hauptbahnhof.

Während unseres Einsatzes mussten keine Patient*innen behandelt werden.