Tausende stehen auf gegen Faschismus

In Stuttgart nahmen rund 50.000 Menschen an der Kundgebung auf dem Schlossplatz teil, der zur Hochzeiten fast komplett gefüllt war. Auch das Mobilfunknetz war bei der unglaublichen Anzahl von Demonstrant*innen zeitweise überlastet. Die Veranstalter*innen des Bündnisses „Stuttgart gegen Rechts“, die nicht mit einer so unglaublich großen Beteiligung gerechnet hatten, führten die Kundgebung trotzdem souverän durch und organisierten im Anschluss noch eine spontane Demonstration, an der sich schätzungsweise 10.000 Personen beteiligten und die einmal um die Innenstadt lief. Damit erlebte Stuttgart die größte antifaschistische Demonstration seit vielen Jahrzehnten. Die Veranstalter*innen kündigten unter dem Motto „Die Rechte Welle brechen“ eine weitere antifaschistische Demonstration am 24. Februar in Stuttgart an. Wir hatten trotz der vielen Anwesenden nur eine Behandlung.

In Karlsruhe beteiligten sich um die 25.000 Personen an der Kundgebung gegen die AfD auf dem Markplatz. Wir hatten 3 Behandlungen. Eine Person wurde an den öffentlichen Rettungsdienst übergeben.

Bilder Stuttgart:

Bild Karlsruhe:


Einsatz bei Protesten gegen AfD

Heute sicherten wir den antifaschistischen Protest gegen eine AfD Veranstaltung im Kursaal in Stuttgart-Bad-Cannstatt sanitätsdienstlich ab. Ca. 250 Demonstrant*innen versammelten sich am Willhelmsplatz und zogen dann mit einem Demo-Zug zum direkten Protest an den Kursaal um ein Zeichen gegen die AfD und ihre Normalisierung zu setzen. Wir hatten keine Patient*innen.


Proteste gegen AfD Veranstaltung

Am gestrigen Freitag sicherten wir die Proteste gegen eine AfD Veranstaltung in Karlsruhe-Durlach sanitätsdienstlich ab.

Schon 1,5 Stunden vor Beginn der AfD Veranstaltung bildete sich eine Traube von Menschen an den Hamburger Gittern, die die Karlsburg, in der die AfD ihre Veranstaltung abhielt, absperrten. In Reden wurde darauf eingegangen, warum die AfD keine Partei für sozial benachteiligte Menschen sei. Im Anschluss zog eine Demonstration von der Karlsburg zum Bahnhof wo die Proteste endeten.


Offenburg: Proteste gegen AfD Landesparteitag

Am gestrigen Samstag sicherten unsere Einsatzkräfte zusammen mit weiteren Demosanitäter*innen die Proteste gegen den Landesparteitag der sogenannten „Alternative für Deutschland“ in Offenburg ab. An den Protesten beteiligten sich laut Veranstalter*innen rund 1500 Menschen.

Zunächst startete um 11 Uhr die Demonstration des Deutschen Gewerkschaftbunds auf dem Marktplatz und führte bis zur Messe. Es folgten Protest vor der Halle, in der der Landesparteitag stattfand.

Im Anschluss begann eine weitere antifaschistische Demonstration. Kurz nach dem Start wurde diese durch die Polizei gestoppt. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrierenden, bei denen es auf beiden Seiten zu Verletzten kam. Im Anschluss wurden die Demonstrant*innen von der Polizei über 6 Stunden bei schlechten Witterungsbedingungen in einem Polizeikessel festgehalten.

Unsere Einsatzkräfte mussten zusammen mit weiteren Demosanitäter*innen insgesamt 17 Patient*innen behandeln. Zwei Patient*innen wurden an den öffentlichen Rettungsdienst übergeben. Drei Weiteren wurde eine selbstständige Vorstellung in einem Krankenhaus empfohlen. Von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen.

Wir danken dem öffentlichen Rettungsdienst und den anderen Demosanitäter*innen für die gute Zusammenarbeit.

(Quelle Bild 1 und 2: https://twitter.com/demogezwitscher )


Proteste gegen AfD Kundgebung

Am gestrigen Samstag fand auf dem Marktplatz in Stuttgart wieder einmal eine Kundgebung der sogenannten „Alternative für Deutschland“ statt. Dass dies nicht ohne Antwort bleiben würde, war klar und so versammelten sich rund 400 Personen zum Gegenprotest.

Die Versammlung der Rechts-Außen-Partei wurde von der Polizei mit einem Großaufgebot mit Wasserwerfern, Hundertschaften, Pferdestaffel, Drohnen und Gittern geschützt. Trotzdem gelang dem Gegenprotest mehrere erfolgreiche Störaktionen (u.a. Blockade des AfD-LKWs). Es kam im Verlauf zu zwei Polizeikesseln. Wir hatten lediglich eine medizinische Versorgung.


Herrenberg blieb heute bunt

Geschützt von einem Großaufgebot der Polizei versammelte sich heute die sogenannte Alternative für Deutschland in einem Gitterkäfig an der Stadthalle von Herrenberg. Währenddessen zeigte die kleine Stadt im Landkreis Böblingen klare Kante gegen Rechts. Von der Antifa-Flagge über ein Grünen-Banner bis zur CDU-Fahne, ein buntes Meer (oder vielleicht besser Mehr) an Menschen beteiligte sich an dem bunten und vielfältigen Protest, der den Parkplatz vor der Stadthalle umringte. Dabei ließen es sich einige Demonstrant*innen nicht nehmen, die Einfahrt zur AfD-Kundgebung zu blockieren.

Die Sanitätsgruppe Süd-West e.V. sicherte die bunten Gegenproteste mit zwei Teams sanitätsdienstlich ab. Leider mussten wir im Laufe der Zeit mehrere Personen behandeln, die durch Polizeimaßnahmen verletzt wurden. Eine Person musste zur Weiterbehandlung an den öffentlichen Rettungsdienst übergeben werden. Wir wünschen allen eine gute Besserung und bedanken uns bei den Kolleg*innen der Johanniter für die gute Zusammenarbeit.


Keine Verletzten, aber großes Polizeiaufgebot

Wer heute bei wunderschönem Sonnenschein an einem Sonntag durch die Innenstadt schlenderte, konnte sich schon arg wundern. Polizei wohin das Auge blickte. Mit einem großen Aufgebot inklusive zweier Wasserwerfer sicherten sie die heutige AfD Demonstration auf dem Schillerplatz ab.

Den Gegenprotest ließ sich das Bündnis Stuttgart gegen Rechts aber nicht nehmen. Ca. 300 Leute waren ihrer Mobilisierung zur Gegenkundgebung unter dem Motto „Gegen rechte Stimmungsmache“ auf den Marktplatz gefolgt. Später zog man zum Protest in Sicht- und Hörweite Richtung Schlossplatz und beendet den Gegenprotest schließlich mit einer Spontandemonstration über die Königstraße.

Die Sanitätsgruppe Süd-West e.V. sicherte die Gegenproteste mit 8 Einsatzkräften medizinisch ab. Der Einsatz verlief ruhig und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Patient*innen mussten nicht versorgt werden.