Einsatz bei Protesten gegen AfD Bundesparteitag in Braunschweig

Heute sichteren wir mit 3 Teams (siehe Bild) die Proteste gegen den AfD Bundesparteitag in Braunschweig ab. Unterstützt wurden wir dabei von 2 Teams anderer Gruppen, bei denen wir uns nochmals sehr für die tolle Zusammenarbeit bedanken wollen.

Bei dem breiten Protest mehrerer tausend Menschen wurden heute von allen Sanitäts-Teams zusammen 13 Patient*innen behandelt (Dunkelziffer beachten). Ein Großteil der Verletzungen kamen durch Polizeimaßnahmen zustande.

Edit:

Schwere Verletzungen haben wir zum Glück keine behandeln müssen. Niemand musst akut ins Krankenhaus. Für einem so großen Gegenprotest unserer Erfahrung nach eher wenig Verletzte. Gut so!


Samstag: Einsatz in Braunschweig

Morgen (Samstag) sichern wir die Proteste gegen den AfD Bundesparteitag in Braunschweig sanitätsdienstlich ab. Dazu werden wir mit 3 Fuß-Teams auf der Straße unterwegs sein.

Wenn ihr medizinische Hilfe benötigt, könnt ihr euch unter 0170 831 831 5 an uns wenden. Leider können wir aber nicht überall sein. Deshalb ruft bitte bei schweren Notfällen auf jedem Fall auch den öffentlichen Rettungsdienst unter 112.

Wir hoffen auf ein Wochenende mit wenigen, besser keinen Patient*innen.


Resumé – Sanitätsdienst der Gegenproteste zum AfD Bundesparteitag 30.04.2016

Der Einsatz bei den Gegenprotesten gegen den AfD Bundesprogrammparteitag ist nun vorbei! Insgesamt hatten wir 61 Patienten zu versorgen, hauptsächlich durch Pfefferspray. Zwei Patienten wurden an den öffentlichen Rettungsdienst übergeben, mit dem die Zusammenarbeit reibungslos verlief. Wir bedanken uns bei den auswertigen
Teams, die aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, für die tolle Unterstützung.

Morgen steht bei der revolutionären 1.Mai Demo der nächste Einsatz an. Anschließend feiern wir gemeinsam mit vielen anderen den 1.Mai beim Straßenfest am Linken Zentrum Lilo Herrmann. Wir werden dort vegane Crêpes und Waffeln verkaufen.


Pressemitteilung Nr. 21 – Presseinformation zu Protesten gegen den AfD Bundesprogrammparteitag am 30.04.2016

Stuttgart, den 28. April 2016, Die Sanitätsgruppe Süd West wird am Samstag 30. April 2016 zusammen mit anderen Sanitätsorganisationen die Gegenproteste gegen den Bundesprogrammparteitag der Alternative für Deutschland (kurz AfD), der im Internationalen Congresszentrum Stuttgart stattfindet, sanitätsdienstlich absichern.

Ab 06:00 Uhr wird unser Pressesprecherteam unter folgender Telefonnummer XXXX/XXXXXXX erreichbar sein. Bei Fragen zu unserem Einsatz steht ihnen unser Pressesprecher den Tag über gerne Rede und Antwort.

Nach Abschluss des Einsatztages werden wir wie gewohnt eine Pressemitteilung, mit den von uns erfassten Patientenzahlen veröffentlichen.


Sanitätsdienst: 30.04.2016 – Proteste gegen AfD-Bundesparteitag

Am Samstag, den 30. April 2016 finden ab 07:00 Uhr die Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD an der Stuttgarter Messe statt. Die Sanitätsgruppe Süd-West übernimmt in Kooperation mit anderen Sanitätsgruppen die sanitätsdienstliche Absicherung der Proteste.

Während der Proteste ist die koordinierende Stelle des Demosanitätsdienstes unter folgender Nummer erreichbar:
0170 / 831 831 5

Situationsabhängig kann kein Gewähr für eine kontinuierliche Erreichbarkeit und schnelle medizinische Hilfe gegeben werden. Bei schweren medizinischen Notfällen empfiehlt die Sanitätsgruppe Süd-West zusätzlich einen Notruf unter 112 beim öffentlichen Rettungsdienst.

Auf unserem Twitteraccount versuchen wir euch den Tag über auf dem Laufenden zu halten.

Wir hoffen auf einen erfolgreichen Tag mit wenig, besser gar keinen, Verletzten!


Pressemitteilung Nr. 16 – min. 89 Verletzte bei Protesten gegen den NPD-Bundesparteitag

Weinheim, den 21. November 2015, Die Sanitätsgruppe Süd-West sicherte am heutigen Samstag die Proteste gegen den Bundesparteitag der NPD in Weinheim ab.

Lena Schmidt, Pressesprecherin der Demosanitäter, fasste die Ereignisse des Tages aus Sicht des Sanitätsdienstes zusammen: „Während sich die Polizei uns gegenüber mit Ausnahme von Einzelfällen weitgehend kooperativ verhielt, ging sie gegen die Demonstraten vor allem im Bereich Nördliche Hauptstraße, Ecke Birkenauer Talstraße sehr provokativ und gewaltsam vor. Mehrfach mussten Patienten mit dem öffentlichen Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt zählen wir 89 Behandlungen von Verletzten, bis auf Einzelfälle durch Polizeigewalt verursacht. Erfahrungsgemäß ist zusätzlich von einer großen Dunkelziffer leicht verletzter Demonstraten auszugehen, die nicht bei uns vorstellig wurden.“

Bereits in den Morgenstunden waren zahlreiche Demonstrantinnen gekommen, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und Intolleranz zu setzen. Dazu blockierten sie mit mehreren großen Gruppen die Zufahrtsmöglichkeiten zur Stadthalle, in der der Parteitag statt fand. Am Nachmittag schlossen die Proteste mit einer großen Demonstration durch die Weinheimer Innenstadt ab.

Beim öffentlichen Rettungsdienst wollen wir uns für eine außerordentlich gute und professionelle Zusammenarbeit bedanken.