Rettungsdienst-Fortbildung

Heute hielt unser Vorstand Peer Vlatten im Rahmen einer Rettungsdienst-Fortbildungsreihe einen Vortrag im Karl-Olga-Krankenhaus Stuttgart zum Thema Einsätze auf Demonstrationen – Einsatztaktik & Versorgungsstrategien im Versammlungskontext. In 1,5 Stunden erfuhren die Anwesenden nicht nur mehr über die Arbeit von Demosanitäter*innen, sondern erhielten auch Grundlagenwissen über verschiedene Einsatzsituationen und die unterschiedlichen Akteur*innen auf Versammlungen. Der Vortrag endete mit dem Thema Pfefferspray und Tränengas.

Wir danken dem Karl-Olga-Krankenhaus und dem Inside-Team e.V. für die Einladung.

Der nächste Vortrag der Fortbildungsreihe findet am 27. Oktober um 20 Uhr im Konferenzraum K4/5 Ebene 5 im Karl-Olga-Krankenhaus zum Thema Krampfanfall statt.


“Kein Bock auf Nazis” Festival in Kusel

Am gestrigen Samstag sicherten wir das “Kein Bock auf Nazis” Festival auf der Burg Lichtenberg in Kusel ab. Leider spielte jedoch das Wetter den Veranstalter*innen einen gehörigen Streich, sodass die Anzahl der Besucher*innen deutlich unter den Erwartungen blieb. Trotzdem kam bei  Mal Élevé als Hauptakt unter den Anwesenden richtig Stimmung auf. Wir freuen uns trotzdem, dass wir bei der Veranstaltung dabei sein durften und bedanken uns für den netten Empfang durch die Veranstalter*innen und die gute Organisation.


Rheinmetall Entwaffnen: hohe Verletztenzahlen & verletzter Sanitäter

Dieses Wochenende sichert ein Team der Sanitätsgruppe Süd-West e.V. zusammen mit anderen Demosanitätsgruppen die Proteste von “Rheinmetall Entwaffnen” in Kassel sanitätsdienstlich ab.

Im Verlauf der Blockadeaktionen am Freitag Morgen kam es dabei zu einem massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken durch anwesende Polizeikräfte gegen Versammlungsteilnehmer*innen. In der Folge mussten insgesamt 87 Personen (80x Pfefferspray, 7x chirurgisch) behandelt werden. Wir bedanken uns an dieser Stelle neben den anderen Demosanitäter*innen vor allem bei den Versammlungsteilnehmer*innen, die die Behandlung tatkräftig unterstützt haben, indem sie Verletzte betreut oder weiteres Wasser für die Augenspülung besorgt haben. Im Zuge der Polizeimaßnahmen wurde auch ein Sanitäter der Sanitätsgruppe Süd-West e.V. durch Pfefferspray verletzt während er sich in einer Patient*innenbehandlung befand. Unsere Sanitätskräfte sind durch leuchtende Einsatzkleidung klar gekennzeichnet und von anderen Personen unterscheidbar.